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Mastermind Sam Altman über die nächsten Schritte auf dem Weg zur AGI
Dr. Michael Gebert Dienstag, 26. März 2024 von Dr. Michael Gebert

Visionen für die Zukunft von OpenAI

Mastermind Sam Altman

Kaum ein Unternehmen treibt diese Entwicklung so entscheidend voran wie OpenAI unter der Führung von Sam Altman. Mit bahnbrechenden Systemen wie GPT-4, ChatGPT und DALL-E hat OpenAI in den letzten Monaten für Furore gesorgt und die Möglichkeiten und Grenzen der KI neu definiert. Doch was sind die Visionen und Pläne hinter diesen beeindruckenden Durchbrüchen? Welche Herausforderungen sieht Sam Altman auf dem Weg zur Entwicklung einer Artificial General Intelligence (AGI) und wie will er diese meistern? In einem ausführlichen Interview mit Lex Fridman gewährt uns der OpenAI-CEO spannende Einblicke in seine Gedankenwelt und skizziert die nächsten Schritte auf einer Reise, die unsere Welt grundlegend verändern könnte. Lex Fridman ist bekannt für seine langen, tiefgründigen Gespräche mit oft kontroversen Persönlichkeiten. Durch seine freundliche, zugewandte Art entlockt er seinen Gesprächspartnern häufig Aussagen, die tief blicken lassen. Das über zweistündige Interview mit Sam Altman ist ein Dokument der Zeitgeschichte, das es wert ist, genau zuzuhören.

Rückblickend markieren Systeme wie ChatGPT und GPT-4 wichtige Meilensteine, die das enorme Potential von Large Language Models (LLMs) verdeutlichen. Doch Sam Altman möchte diese Errungenschaften nicht überbewerten. Aus seiner Sicht stehen wir noch ganz am Anfang einer Entwicklung, die in den nächsten Jahren rasant an Fahrt aufnehmen wird. GPT-4 ist zweifellos beeindruckend, doch im Vergleich zu dem, was in naher Zukunft möglich sein wird, wirkt es in Altmans Augen fast schon "erbärmlich". Der OpenAI-Chef erwartet, dass der Sprung von GPT-4 zu GPT-5 ähnlich groß sein wird wie jener von GPT-3 zu GPT-4. Trotz der medialen Aufmerksamkeit hält sich Altman mit einer eindeutigen Definition von AGI zurück. Für ihn ist es wenig zielführend, den Blick auf einen schwammigen Meilenstein zu richten. Stattdessen plädiert er dafür, die kontinuierlichen Fortschritte anhand konkreter Fähigkeiten zu messen. Erst wenn ein System die Geschwindigkeit wissenschaftlicher Entdeckungen signifikant steigern kann, wäre für Altman ein entscheidender Durchbruch erreicht. Gleichzeitig erwartet er, dass wir bis zum Ende des Jahrzehnts, vielleicht auch früher, Systeme entwickelt haben, die uns mit ihren Fähigkeiten in Staunen versetzen werden.

Ethik und Sicherheit

Mit der wachsenden Leistungsfähigkeit der Systeme gewinnen Fragen der Ethik und Sicherheit zunehmend an Bedeutung. OpenAI arbeitet mit Hochdruck daran, mögliche Risiken und unerwünschte Folgen zu antizipieren und einzudämmen. Dazu gehören auch Maßnahmen gegen den Missbrauch der Technologie zur Verbreitung von Fake News und Desinformation. Altman räumt ein, dass es durchaus zu "theatralisch" anmutenden Zwischenfällen mit negativen Folgen kommen könnte. Anders als bei Nuklearunfällen wären die Schäden aber eher schleichend als spektakulär. Um Vertrauen zu schaffen, spricht sich Altman für größtmögliche Transparenz aus. Unternehmen sollten klar definieren und kommunizieren, welches Verhalten von einem System erwartet wird und wie es in konkreten Anwendungsfällen reagieren soll. Weicht ein Modell von diesen Vorgaben ab, muss dies als Fehler deklariert und behoben werden. Gleichzeitig warnt Altman vor einer politischen Instrumentalisierung des Themas KI entlang ideologischer Gräben. Um dies zu verhindern, braucht es eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten über Ländergrenzen und Parteibücher hinweg.

Im Gespräch reflektiert Altman auch das dramatische Wochenende Mitte November 2022, als er vom Board zunächst entlassen wurde, um nach drei Tagen zurückzukehren und seinerseits das Board zu entlassen. Er spricht offen über die Bedeutung des Wortes "Open" in OpenAI, seine Beziehung zu Elon Musk, der das Unternehmen und ihn persönlich verklagt hat, sowie über die Chancen und Risiken der aktuellen KI-Entwicklung.

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Offene Fragen und Zukunftsvisionen

Trotz aller Fortschritte gibt es noch viele offene Fragen und Herausforderungen auf dem Weg zur AGI. So ist etwa unklar, ob die aktuellen Ansätze ausreichen, um so etwas wie ein "Reasoning" oder schlussfolgerndes Denken zu ermöglichen. Altman kann sich vorstellen, dass es dafür eines völlig neuen Paradigmas bedarf, das es einem System erlaubt, für schwierigere Probleme mehr Rechenleistung und Zeit aufzuwenden. Spannend findet er auch die Vision eines persönlichen KI-Assistenten, der durch den Zugriff auf alle gesammelten Daten im Lauf der Zeit immer besser werden und wertvolle Entscheidungshilfe leisten könnte. Entscheidend für die weitere Entwicklung wird die Verfügbarkeit von ausreichend Rechenleistung sein. Altman sieht darin die "Währung der Zukunft" und möglicherweise das wertvollste Gut überhaupt. Er rechnet mit einem enormen Bedarf, der nur durch einen massiven Ausbau der Infrastruktur, einschließlich Rechenzentren und Chip-Fabriken, gedeckt werden kann. Die größte Herausforderung sieht er in der Energieversorgung. Neben erneuerbaren Quellen setzt Altman große Hoffnungen in die Kernkraft. Seiner Meinung nach müssen wir die Kernspaltung rehabilitieren und die Forschung an der Kernfusion massiv vorantreiben.

Trotz seiner Technologie-Begeisterung glaubt Altman nicht, dass KI-Systeme den Menschen ersetzen werden. Im Gegenteil: Viele Aufgaben werden weiterhin menschliche Fähigkeiten und Erfahrung erfordern. KI-Tools werden uns jedoch dabei unterstützen, effizienter und auf einem höheren Abstraktionsniveau zu arbeiten. Dies gilt auch für das Programmieren: Zwar werden einige Programmierer in Zukunft vielleicht ausschließlich in natürlicher Sprache mit den Systemen kommunizieren. Die besten ihres Fachs werden aber nach wie vor auf klassische Methoden zurückgreifen, wenn es darum geht, besonders anspruchsvolle Probleme zu lösen. In dem Gespräch wirkt Sam Altman wie eine Art Oppenheimer der KI Ära und macht deutlich: Die Entwicklung von KI-Systemen, die in der Lage sind, komplexe Aufgaben autonom zu lösen, schreitet rasant voran. Gleichzeitig stehen wir noch ganz am Anfang einer Reise, deren Verlauf und Ziel sich bestenfalls erahnen lassen. Um die damit verbundenen Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren, braucht es eine enge Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Unternehmen wie OpenAI kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Sie müssen mit gutem Beispiel vorangehen und sich ihrer Verantwortung stellen - technologisch, ethisch und kommunikativ. Sam Altman scheint sich dieser Verantwortung bewusst zu sein, auch wenn Zweifel bleiben, ob er ihr in jeder Hinsicht gewachsen ist. Es liegt nun an uns allen, die richtigen Lehren aus der Geschichte zu ziehen, um sicherzustellen, dass sich ein berühmtes Zitat des Visionärs Arthur C. Clarke nicht bewahrheitet: "Unsere Aufgabe ist es vielleicht nicht, Gott anzubeten, sondern ihn zu erschaffen."


Der Beitrag wurde inspiriert vom Lex Fridman Podcast-Interview mit Sam Altman:

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